Vorwurf der arglistigen Täuschung durch Ihren Versicherer?

Setzen Sie Ihren Anspruch durch!

Häufig werfen private Krankenversicherungen, Lebensversicherungen oder Berufsunfähigkeitsversicherungen den Versicherten eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht vor. Der Versicherer will sich damit vom Vertrag lösen und seine Zahlungspflicht umgehen.

Nehmen Sie dieses Verhalten durch die Versicherung nicht wort- und tatenlos in Kauf. Suchen Sie sich bereits frühzeitig juristische Hilfe und klagen Sie zur Not Ihre Rechte ein. Rechtsanwalt Florian Kersten von Dr. Brauer Rechtsanwälte hat eine langjährige Erfahrung im Versicherungsrecht und verfügt über eine tiefgreifende praktische Expertise, auch in einschlägigen Gerichtsprozessen.

Nutzen Sie unsere kostenlose und unverbindliche Ersteinschätzung, bei der Sie einen ersten Überblick über Ihren individuellen Fall erhalten und anschließend abwiegen können, ob Sie unsere Kanzlei damit beauftragen.

Rechtsanwalt Florian Kersten


Anwalt für Versicherungsrecht Florian Kersten

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Wehren Sie sich gegen die Anfechtung des Vertrags durch Ihren Versicherer!

Wenn Sie einen Vertrag für eine Lebensversicherung, Krankenversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, sind Sie als Versicherungsnehmer dazu verpflichtet, alle Gegebenheiten offenzulegen, die für Ihren Versicherer zu einer Übernahme des Versicherungsrisikos relevant sein können. Insbesondere Vorerkrankungen oder erfolgte medizinische Behandlungen sind hierbei von entscheidender Bedeutung.

Der Versicherer bezieht sich beim Vorwurf gegen den Versicherungsnehmer oft auf Nichtangaben, Fehlangaben oder Falschangaben des Versicherungsnehmers. Meist handelt es hierbei um Angaben zu Vorerkrankungen oder medizinischen Behandlungen. Damit versucht der Versicherer eine arglistige Täuschung gegen ihn darzustellen, um somit einen Anfechtungsgrund für den Vertrag nach § 123 BGB rechtfertigen können.

Dieser Anfechtungsgrund wird durch Versicherer oft angeführt und verfolgt das Ziel, sie von ihrer Zahlungspflicht bzw. Leistungspflicht gegenüber dem Versicherungsnehmer zu entbinden. In vielen Fällen trifft Sie als Versicherten selbst kein Verschulden! Allein das fehlerhafte Ausfüllen eines Antragsformulars im Versicherungsvertrag reicht beispielsweise nicht aus, um eine arglistige Täuschung durch den Versicherungsnehmer annehmen zu können. Die notwendige Arglist ist erst dann gegeben, wenn der Versicherer durch den Versicherungsnehmer bewusst getäuscht wurde, um einen Vertragsschluss zu erreichen. Gleichgültigkeit, Nachlässigkeit oder Unachtsamkeit bei Falschangaben sind keine arglistige Täuschung!

Als Betroffener sollten Sie sich daher auf keinen Fall mit einem solchen Schreiben abfinden und hinnehmen, dass der Versicherer den Vertrag erfolgreich anfechten kann oder von diesem zurücktritt. Holen Sie sich jetzt eine kostenlose und schnelle Ersteinschätzung und lassen Sie sich im konkreten Rechtsfall von uns beraten.

Wie wir Ihr Recht durchsetzen

1.

Kontakt + Ersteinschätzung

Kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular, über E-Mail, WhatsApp oder rufen Sie uns an. Sie erhalten eine individuelle und kostenlose Ersteinschätzung.
2.

Mandatserteilung

Wenn Sie sich für eine durchsetzungsstarke Vertretung durch uns entscheiden, unterschreiben Sie eine Vollmacht und beauftragen uns mit den weiteren Schritten.
3.

Außergerichtliche Einigung

Bei einer Kontaktaufnahme mit Ihrer Versicherung versuchen wir Ihre Interessen und Recht außergerichtlich, aber mit Nachdruck durchzusetzen.
4.

Klage

Sollte Ihr Versicherer bei Schritt 3 keine Einsicht zeigen, werden wir ihre Rechte notfalls vor Gericht durchsetzen.

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    Rücktritt vom Versicherungsvertrag:
    Sind Sie bei arglistiger Täuschung in der Beweispflicht?

    Fehlende oder falsche Angaben reichen in der Regel nicht aus, um einen tatsächlichen Grund für die Annahme einer arglistigen Täuschung durch den Versicherungsnehmer als Anfechtungsgrund anzunehmen. Der Versicherer muss, um vom Vertrag mit dem Versicherten zurücktreten zu können, die Arglist des Versicherungsnehmers beweisen. Nur dann ist das Versicherungsunternehmen berechtigt, die vertragsmäßigen Leistungen für den Versicherungsnehmer zu verweigern!

    Als Versicherter müssen Sie sich daher nicht automatisch sofort darum kümmern, Ihre Unschuld zu beweisen und die vorgeworfene Arglist zu widerlegen. Ihre Versicherung ist in der Beweispflicht und muss konkrete Nachweise für Ihre Arglist bei der Nicht- oder Falschangabe von versicherungsrisikorelevanten Umständen vorlegen können. Insbesondere muss die Versicherung glaubhaft machen können, dass Sie dabei vorsätzlich oder fahrlässig gehandelt haben.

    Hinzu kommt, dass die Versicherung ab Kenntnisnahme der versicherungsrisikorelevanten Umstände verschiedene Fristen für eine Anfechtung aufgrund arglistiger Täuschung einhalten muss. Ab einer Dauer von zehn Jahren nach Vertragsschluss kann ein Versicherungsvertrag nicht mehr auf der Grundlage von falschen Gesundheitsangaben angefochten werden, so urteilte der BGH 2015 in einem Grundsatzurteil als letzte Instanz (IV ZR 277/14).

    Durch unsere langjährige Erfahrung im Versicherungsrecht und unsere Prozesserfahrung gegen Versicherungen können wir Ihnen bereits in einer kostenlosen Ersteinschätzung einen Überblick zu Ihrem individuellen Fall geben. Anschließend besprechen wir mit Ihnen wichtige juristische Schritte, um Ihren Versicherungsschutz durchzusetzen!

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    Schneller und unkomplizierter Kontakt

    Durchsetzungsstarke Hilfe

    Dr. Brauer Rechtsanwälte

    Ihre Anwaltskanzlei für Versicherungsrecht

    Die Kanzlei von Dr. Matthias Brauer LL.M. aus Bonn vertritt bundesweit Mandanten unter anderem im Versicherungsrecht. Mandanten können dabei auf ein Team von Rechtsanwälten und Fachanwälten zurückgreifen, welche eine optimale, schnelle und fachkundige Rechtsvertretung garantieren.

    Ihr Ansprechpartner für Versicherungsrecht, Rechtsanwalt Florian Kersten, absolvierte sein Studium der Rechtswissenschaft in Bonn und Helsinki. Nach der Zulassung als Rechtsanwalt war Florian Kersten zunächst für die Kanzlei Merten, Rock und Kollegen in Dissen a.T.W. tätig und konnte dort bereits umfangreiche Erfahrungen im Versicherungsrecht sammeln. Heute vertritt er für die Kanzlei Dr. Brauer Rechtsanwälte Mandanten im gesamten Bundesgebiet.

    Auf eine kompetente und unnachgiebige Vertretung können Sie vertrauen.

    Anwalt für Versicherungsrecht

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