Ihre Kanzlei bei Problemen mit der Schufa

Löschung unberechtigter Schufa-Einträge

Unzählige Menschen haben Probleme mit der Schufa. Vor allem wenn Investitionen oder Finanzierungen auf dem Plan stehen, können negative Schufa-Einträge schnell ein Stein im Weg sein. Doch auch bei Mietsverträgen können hierbei Hindernisse entstehen. Wir können Ihnen schnell helfen, unberechtigte Schufa-Einträge zu beseitigen.


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Wir beraten Sie über alle Möglichkeiten und sorgen dafür, dass Ihr unberechtigter Schufa-Eintrag gelöscht werden muss!

Dr. Brauer Rechtsanwälte

Unberechtigter Schufa-Eintrag? - Wir können helfen!

Probleme mit der Schufa sind keine Seltenheit:

Sie haben einen unberechtigten Schufa Eintrag?
Sie wollten gerade ein Eigenheim oder Kfz finanzieren und erfahren plötzlich, ein Schufa-Eintrag steht im Weg?
Sie brauchten eine Schufa-Auskunft für die neue Mietwohnung und plötzlich taucht ein negativer Schufa-Eintrag auf?

Dann sind Sie bei Dr. Brauer Rechtsanwälte genau richtig!


Oftmals erfährt man erst dann von seinem negativen Schufa Eintrag, wenn gerade die Aufnahme eines Kredites oder eine Anforderung der Schufa-Auskunft ansteht. Das System funktioniert bis heute äußerst intransparent und bisweilen auch sehr vorschnell. Daher kommt es häufig vor, dass ein unberechtigter, negativer Schufa-Eintrag entsteht.

Anwalt für Probleme mit Schufa-Eintrag

Ihr starker Partner bei Problemen mit der Schufa!

Die Löschung von negativen Schufa Einträgen gestaltet sich oft schwer. Daher kontaktieren Sie uns und Sie können einen starken Partner an Ihrer Seite wissen. Aufgrund unserer langen Erfahrung wissen wir, ab wann die Chancen gut stehen, einen unberechtigten Schufa Eintrag loszuwerden und können in Absprache mit Ihnen alle notwendigen Schritte in die Wege leiten!

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    Schufa Probleme lösen - Bundesweit

    Wir setzen Ihr Recht bie Schufa-Problemen bundesweit durch. Die Schufa ist, entgegen der weit verbreiteten Meinung, keine Behörde. Sie wird privatrechtlich geführt und ist mittlerweile eine Aktiengesellschaft.

    Die Schufa übt dennoch eine große Macht auf die Verbraucher aus. Ein negativer Schufa-Eintrag wirkt sich auf viele Bereiche wie Kredite oder das Abschließen eines Mietvertrages aus. Als Bonitätsnachweis ist die Schufa in Deutschland umfassend anerkannt.

    Kann ich mich gegen einen negativen Schufa-Eintrag wehren?

    Haben Sie unberechtigterweise einen negativen Schufa-Score oder wollen einen Eintrag, der Ihnen aus falschen Gründen verpasst wurde, löschen, dann sollten Sie unbedingt einen erfahrenen Rechtsanwalt kontaktieren!

    Damit wir für Sie tätig werden können, benötigen wir Ihre Schufa Auskunft. Im ersten Schritt sollten Sie die Selbstauskunft anfordern. Wir prüfen für Sie alle dort eingetragenen Daten und Fristen. Haben wir fehlerhafte Einträge erkannt, sorgen wir für eine Korrektur, Löschung oder Sperrung.

    Hier erfahren Sie, wie man die Selbstauskunft bei der Schufa anfordert:

    Damit wir für Sie tätig werden können

    Zunächst müssen Sie eine Schufa-Auskunft über die von Ihnen gespeicherten Daten einholen. Hierbei gibt es zwei Möglichkeiten.

    Kostenlose Schufa-Auskunft über die von Ihnen gespeicherten personenbezogenen Daten einholen:

    Zur kostenlosen Schufa-Auskunft

    Eine ausführliche Schufa-Auskunft (kostenpflichtig und für uns nicht dringend erforderlich) einholen. Der Vorteil ist hierbei, dass Sie jederzeit auf Ihre Daten bei der Schufa zugreifen können und Sie somit gleich mitbekommen, wenn etwas nicht in Ordnung ist:

    Zur umfangreichen Schufa-Auskunft

    Ihre Vorteile bei Dr. Brauer Rechtsanwälte

    Unberechtigte Schufa-Einträge löschen
    Alte Schufa-Einträge entfernen
    Ihr Recht durch Klage durchsetzen
    Rechtssichere Beratung & Vertretung

    Verbesserung des Schufa-Score
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    Einstweilige Verfügung erreichen

    Sicher zum Kredit
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    Erfahren mit Schufa-Problemen

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    Durchsetzungsstarke Hilfe - bundesweit

    Dr. Brauer Rechtsanwälte

    Die Kanzlei für Ihre Bonität

    Im Herzen von Nordrhein-Westfalen, in Bonn, ist die Anwaltskanzlei von Dr. Brauer LL.M. ansässig. Von diesem Standort aus vertritt die Kanzlei bundesweit Mandanten.

    Eine langjährige Praxiserfahrung, sowie eine optimale, schnelle und fachkundige Rechtsvertretung ist Ihnen bei Dr. Brauer Rechtsanwälte garantiert. Jede Beratungs- oder Verteidigungsstrategie basiert auf Ihren individuellen Fall und der großen Erfahrung unserer Anwälte.

    Der Kanzleigründer, Dr. Matthias Brauer, absolvierte in Bonn, Greifswald und Wien sein Studium der Rechtswissenschaft und bildete sich bereits während seiner Promotion stetig weiter. So erlangte Dr. Matthias Brauer schließlich noch einen LL.M. Titel.

    Bei negativen Schufa Einträgen, schlechtem Schufa Score oder sonstigen Problemen mit der Bonität, sind Sie bei Dr. Brauer Rechtsanwälte gut aufgehoben und können auf eine kompetente und unnachgiebige Vertretung vertrauen.

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    Dr. Brauer - Florian Kersten - Rechtsanwälte bei Schufa Problemen
    Nützliche Informationen

    Schufa Auskunft anfordern

    Wenn wir für Sie bei Schufa-Problemen tätig werden, dann brauchen wir zunächst eine Schufa Auskunft.

    Gerade im heutigen Zeitalter sollte man mit seinen persönlichen Daten sehr sensibel umgehen, da es schnell passieren kann, dass falsche Daten an Auskunfteien weitergeleitet werden. Um zu verhindern, dass falsche Daten über Sie abgespeichert werden bzw. wenn bereits falsch abgespeicherte Daten über Sie existieren, haben Sie die Möglichkeit Ihre gespeicherten Daten kostenlos bei der Schufa zu verifizieren. Sollten Sie feststellen, dass nicht korrekte Daten über Sie existieren, sollten Sie unverzüglich dagegen vorgehen.

    Auskunft bei Schufa beantragen

    Kostenlose Schufa-Auskunft holen

    Gem. Artikel 15 der Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) hat jeder Verbraucher die Möglichkeit einen Datenabruf seiner personenbezogenen Daten kostenlos anzufordern. Hiermit soll jeder Verbraucher in die Lage versetzt werden, zu wissen welche Informationen über ihn existieren, woher sie stammen und an wen sie weitergeleitet wurden. Dieser Datenabruf enthält sehr sensibles personenbezogenes Datenmaterial und sollte nicht an andere Personen weitergegeben werden. Um direkt zur kostenlosen Schufa Auskunft zu gelangen, können Sie gerne den nachfolgenden Link verwenden:

    Ausführliche Schufa-Auskunft

    Hier können Sie kostenpflichtig eine ausführliche Schufa-Auskunft anfordern. Gegen eine monatliche Zahlung haben Sie die Möglichkeit jederzeit auf Ihre Daten bei der Schufa zuzugreifen. Für uns ist diese Auskunft etwas genauer, aber nicht dringend erforderlich.

    Innerhalb der Laufzeit können Sie jederzeit den Stand Ihrer Daten bei der Schufa einsehen. Das ist insofern von Vorteil, als dass Sie mitbekommen, sobald etwas nicht in Ordnung ist und wir können dann sofort für Sie einschreiten.

    Das System Schufa – Was man über die fleißige Datenkrake wissen muss!

    „Über Geld spricht man nicht!“, hat man einmal gelernt und viele Deutsche halten sich an dieses Sprichwort und schweigen gern zu ihrer finanziellen Situation. Vor diesem Hintergrund erscheint es fast schon amüsant, dass ein deutsches Original, die Schufa, über den finanziellen Status von rund 67 Millionen Menschen überraschend genau Bescheid weiß, obwohl kaum eine dieser Personen den direkten Kontakt zu diesem Unternehmen aktiv gesucht haben wird. Dieser Ratgeber befasst sich mit einem Unternehmen, welches in Zeiten von Datenschutzdiskussionen um Google, Facebook und Co., weiterhin fast ohne größere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit Daten von Bundesbürgern sammelt, auswertet, verbreitet und damit aktiv deren Lebensführung beeinflusst.

    Es liegt daher auf der Hand, dass im Zusammenhang mit einem solchen Unternehmen auch rechtliche Konflikte entstehen. Unter anderem damit befassen wir uns in unserer anwaltlichen Praxis.

    Sie erfahren in diesem Artikel, wer dieser Goliath des Datensammelns ist und wie Sie sich als normaler Bürger zur Wehr setzen können, wenn Ihnen durch die Tätigkeit der Schufa Holding AG rechtliche Nachteile entstehen.

    Die Schufa - Aufgaben und Aufbau

    Wer oder was ist die Schufa?

    Schufa kurz erklärt:

    30.03.2021

    Die „Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung“ (kurz: Schufa) ist eine Gemeinschaftseinrichtung der kreditgebenden Wirtschaft. Sie besitzt die Rechtsform einer Holding AG und betreibt eine Wirtschaftsauskunftei. Die Aktionäre und Vertragspartner dieser Holding sind Unternehmen, die bei ihrem Kundenumgang ein besonderes Kreditrisiko eingehen. Man würde nun in allererster Linie Banken und Leasinggesellschaften vermuten, dies trifft auch zu, doch ist dieses Netz noch viel größer als man denkt. Es zählen nämlich auch Unternehmen dazu, die Leistungen und Lieferungen gegen Kredit bzw. auf Rechnung anbieten, also bspw. Versandhäuser, oder solche, die auf die Zahlungszuverlässigkeit der Kunden angewiesen sind, wie bei Abonnements oder anderen langfristigen Verträgen. Somit sind auch Mobilfunkkonzerne wie bspw. die Telekom und Stromanbieter mit von der Partie.


    Was ist die Aufgabe der Schufa?

    Die Aufgaben der Schufa:

    30.03.2021

    Die Schufa sieht ihre Aufgabe darin, Kundeninformationen über Vertragspartner, Aktionäre, öffentliche Verzeichnisse und amtliche Bekanntmachungen zu sammeln, diese Informationen zu bündeln, auszuwerten und bei Bedarf den Partnern zugänglich zu machen. Diese Informationen können sein:

    • Zahlungsverhalten bei Kreditaufnahmen, Käufen und Verträgen
    • Eröffnung/Schließung von Girokonten
    • eidesstattliche Versicherungen
    • Eröffnungen von Konkursverfahren

    Das Zugänglichmachen von Kundendaten wird damit gerechtfertigt, dass die Vertragspartner so vor Verlusten bei Geschäften geschützt werden können, indem risikobehaftete Kunden als solche kenntlich gemacht werden.


    Wie ist die Schufa organisiert?

    Die Organisation der Schufa:

    30.03.2021

    Bei dem Sammeln von Informationen ist die Schufa auf ihre Vertragspartner, also die an sie angeschlossenen Unternehmen angewiesen. Diese leiten Zahlungsinformationen in einem definierten Umfang an die Schufa weiter, welche die gesammelten Daten in Profilen zusammenstellt. Man könnte die Schufa also als eine zentrale Datensammelstelle für Vertragsabschlüsse und Zahlungsinformationen bezeichnen. Beim Sammeln und Auswerten der Daten, verlässt sich das Unternehmen vollkommen auf die Korrektheit der Angaben der Partner und führt keine eigenen Überprüfungen durch.

    Die Schufa hat ihren Hauptsitz in Wiesbaden und unterhält in der Bundesrepublik sieben Niederlassungen. Insgesamt arbeiten in diesem Unternehmen 900 Mitarbeiter, welche im Jahr 2019 einen stolzen Umsatz von 212.000.000 € erwirtschafteten.

    Durch die Schufa sind Daten von 67.900.000 Personen und 6.000.000 Unternehmen erfasst. Auf diese riesige Datenbank erfolgen täglich rund 350.000 Abfragen.


    Woher kommt die Schufa?

    Entstehung der Schufa:

    30.03.2021

    Der Ursprung der Schufa liegt im Berlin der 1920er Jahre. Die Berliner Elektrizitätswerke verkauften ihren Abnehmern Elektrogeräte auf Raten, jedoch nur an die zuverlässig zahlenden unter ihnen. Zur Feststellung der Zuverlässigkeit wurde das Zahlungsverhalten ebendieser systematisch erfasst und bewertet. Auf Grundlage dieses Prozedere erwuchs 1927 durch Mitarbeiter die Idee, dieses Konzept zu professionalisieren und auszuweiten. Es gründete sich die „Schutzgemeinschaft für Absatzfinanzierung“.

    In der Bundesrepublik wuchs dieser Verein weiter, bildete neue Standorte aus und verbesserte seine Dienstleistungen. 1952 schlossen sich die Ableger und der Stammvereins zur „Bundes-Schufa e.V.“. zusammen.

    Erst 2000 kam es zur Umwandlung in die Schufa-Holding AG, deren Anteile nun mehrheitlich bei Banken liegen.

    Seit 2004 werden auch Bonitätsauskünfte über Unternehmen ausgegeben, zuvor wurde sich stets auf Privatkunden fokussiert.




    Relevanz der Schufa für Privatpersonen: Datensammelei und ihre Auswertung

    Warum ist die Schufa für mich relevant?

    Relevanz der Schufa:

    30.03.2021

    Mit rund 67 Millionen erfassten Personen ist die Schufa einer der größten Datensammler in der Bundesrepublik. Für einen Bürger, der am wirtschaftlichen Leben teilnehmen möchte, ist es so gut wie unmöglich, diesem Unternehmen durch die Finger zu gehen. Es sollte also ein jeder sich einmal mit diesem Riesen beschäftigen, um eine Sensibilität für diese Thematik zu entwickeln. Für den Verbraucher kann es nämlich bei Unstimmigkeiten mit der Schufa schnell unangenehm werden.


    Welche Daten sammelt die Schufa über mich?

    Datensammlung der Schufa:

    30.03.2021

    Die Schufa führt plump gesagt ein erweitertes Einwohnerregister. Es liegen bei ihr zum einen personenbezogene Daten vor:

    • Name, Vorname
    • Geburtsdatum
    • Anschrift
    • Voranschrift (auch von im Ausland ansässigen Personen)

    Zum anderen werden wirtschaftliche und kreditbezogene Aktivitäten erfasst:

    • Bankkonten, Mobilfunkkonten, Kreditkarten
    • Leasingverträge, Ratenzahlungen, Kredite, Bürgschaften
    • Laufzeiten von Krediten, Zahlungsstörungen, Kündigungen
    • Einziehungen von Kreditkarten, Kündigungen von Bankkonten

    Ein Problem bei der Datenerfassung stellt für den Kunden die ausbleibende Überprüfung dar. Die Meldungen von den Partnern werden unkommentiert und unkontrolliert in die Datenbanken eingepflegt. Rücksprachen mit dem Verbraucher finden von der Schufa aus nicht statt. Die Schufa sieht die Korrekturpflicht ganz beim meldenden Unternehmen.


    In welchen Lebensbereichen sind meine Schufabewertungen relevant?

    Relevanzbereich von Schufabewertungen:

    30.03.2021

    Die Schufa-Informationen werden bei Vertrags- und Kreditabschlüssen von den Unternehmen gemeldet bzw. beantragt. Dies ist der Fall bei:

    • Kreditangelegenheiten im Allgemeinen
    • der Eröffnung und Führung eines Girokontos
    • einer Kreditkartenbeantragung
    • dem Abschluss und der Führung von Mobilfunkverträgen und Leasingverträgen
    • Einkäufen im Versandhandel über Rechnung oder Kreditkarte
    • Angelegenheiten im Mietwesen (Mieten einer Wohnung)

    Beim Blick auf diese Übersicht wird klar, wie weit die Schufa unser Leben im Blick hat und auch beeinflussen kann.


    Wie kommen positive Eintragungen bei der Schufa zustande?

    Informationen zu positiven Schufa-Einträgen:

    30.03.2021

    Das Übermitteln von positiven Informationen ist zustimmungspflichtig und wird andernfalls nicht durchgeführt. Es werden gemeinhin Informationen über die Erfüllung und Bezahlung von Krediten und Verträgen durchgegeben:

    • Beantragungen
    • Aufnahmen
    • Abwicklungen

    Ein vertragsmäßiges Verhalten, wie bspw. das zeitige Zahlen von Raten oder das Führen eines Girokontos wird als positive Eigenschaft bewertet.

    Nach Angaben der Schufa besitzen 90 % der erfassten Personen ausschließlich positive Merkmale.


    Wie entstehen negative Eintragungen?

    Informationen zu negativen Schufa-Einträgen:

    30.03.2021

    Auch die Informationen über negatives Kundenverhalten werden von Vertragspartnern der Schufa Holding AG gemeldet. Negatives Kundenverhalten kann sein:

    • missbräuchliches oder betrügerisches Verhalten (wie: Identitäts- und Bonitätstäuschung)
    • nicht vertragskonformes Verhalten (wie: ausbleibende Zahlungen, Raten, etc.)
    • Nichtbezahlung unbestrittener, fälliger, mehrfach angemahnter oder titulierter Forderungen

    Negative Eintragungen haben stark negative Auswirkungen auf die Bewertung des Kunden, also auf den Scorewert. Um etwaige Schwierigkeiten zu umgehen, sollte man sich möglichst vor solchen Einträgen bewahren.




    Datenschutzrechtliche Grundlagen der Schufa: Datenschutz, Löschungsfristen und Eintragungsabfrage

    Auf welche datenschutzrechtlichen Grundlagen stützt sich die Schufa?

    Die Schufa und der Datenschutz:

    30.03.2021

    Nach der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DS-GVO) richtet sich Zulässigkeit jeder Art von Datenverarbeitung in deren Geltungsbereich, also insbesondere innerhalb der EU nach Art. 6 DS-GVO.

    Konkretisiert wird diese Regelung durch das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG). Das für das das Scoringverfahren und andere Kreditinformationssysteme bestimmte Anforderungen normiert. Dort ist unter anderem auch geregelt, wann ein Negativeintrag erfolgen darf.


    Existiert ein Datenschutz vor negativen Eintragungen?

    Datenschutz bei negativen Einträgen:

    30.03.2021

    Seit der Einführung der DS-GVO muss sich jede Art der Datenverarbeitung an dem sogenannten „berechtigten Interesse“ messen lassen. Bei der Schufa, wie auch bei anderen Auskunfteien dürfen negative Einträge nur dann gegen den Willen des Kunden eingetragen werden, bzw. von der Auskunftei an Dritte weitergegeben werden, wenn ein berechtigtes Interesse an der Verarbeitung dieser Informationen besteht. Kurz gesagt nimmt das Gesetz das dann an, wenn gesicherte Informationen über die Zahlungsunfähigkeit oder die Zahlungsunwilligkeit des Schuldners vorliegen.


    Wann werden Schufa-Einträge gelöscht?

    Löschung von negativen Schufa-Einträgen:

    30.03.2021

    Es existieren Fristen zur Löschung von Kundendaten, welche sich je nach Charakter des Eintrags unterscheiden. Diese sind in einer Art Selbstverpflichtungserklärung der Schufa und anderer Auskunfteien niedergelegt, dem sogenannten „code of conduct“.

    Direkt nach Abschluss werden Einträge gelöscht, wenn es sich um folgende Bereiche handelt:

    • Bürgschaften, Giro- und Kreditkonten, deren Auflösung nach Begleichung von Kredit oder Dispo erfolgt.

    Nach 12 Monaten werden gelöscht:

    • Anfragen von Unternehmen bezüglich Kundendaten.

    Nach 3 Jahren werden Einträge gelöscht, hinsichtlich:

    • abgezahlter Kredite
    • Insolvenzverfahren
    • bezahlte Negativeinträge

    Wenn also ein Negativeintrag von einem Vertragspartner der Schufa Holding AG gemeldet wurde und die Schufa den Eintrag gespeichert hat, muss diese zuerst bezahlt werden, damit die Schufa eine Löschung vornimmt. Wenn die Forderung bezahlt wird, meldet der Gläubiger der Forderung der Schufa die „Erledigung“ der Forderung. taggenau 3 Tage nach der Bezahlung der Forderung wird die Schufa den Negativeintrag löschen.

    Durch die Bezahlung einer offenen Forderung können Sie also nur die Löschfrist in Gang setzen, aber keine direkte Löschung des Negativeintrages bewirken.


    Kann ich in Erfahrung bringen, welche Daten die Schufa über mich gespeichert hat?

    Selbstauskunft bei der Schufa:

    30.03.2021

    Das Recht auf eine Datenauskunft ergibt sich aus Art. 15 DS-GVO und verpflichtet eine datenverarbeitende Stelle wie die Schufa Holding AG zur Auskunft über die gespeicherten Daten. Die Schufa ist nach der Vorschrift verpflichtet einmal im Jahr eine kostenlose Auskunft zu erteilen. In dieser Auskunft sind alle Eintragungen, wie z.B. Adressen und Vertragsabschlüsse enthalten, die der Schufa gemeldet wurden.

    Durch die Einsicht können etwaige Falscheintragungen festgestellt und in Absprache mit der Schufa bzw. dem Vertragspartner korrigiert werden. Bei der Behebung von Fehlern kommt es jedoch schnell zu unterschiedlichen Einschätzungen der Situation und ein rechtlicher Konflikt kann drohen.




    Scoreverfahren: Funktion und Kritik

    Was ist das „Scorerverfahren“?

    Infos zum Scoreverfahren der Schufa:

    30.03.2021

    Ein Schwerpunkt der Kritik von Datenschützern ist das sogenannte Scorerverfahren, weil unklar ist, wie genau sich der Scorewert, den die Schufa für eine bestimmte Person ermittelt, sich zusammensetzt. Bekannt ist jedenfalls, dass die Schufa dafür einen Algorithmus, also ein kompliziertes mathematisches Rechenverfahren verwendet.

    Die Forderungen, das genaue Rechenverfahren offenzulegen, lehnt die Schufa im Wesentlichen mit der Begründung ab, dass der Wert manipuliert werden könnte, wenn jeder weiß, wie er berechnet wird. Damit gibt der BGH ihr Recht und hat entschieden, dass die Schufa das Rechenverfahren nicht offenlegen muss.


    Welche Funktion hat das „Scoreverfahren“?

    Sinn des Scoreverfahrens:

    30.03.2021

    Das Ergebnis der Scoreverfahren wird von den Vertragspartnern der Schufa vor Krediterteilungen und Vertragsabschlüssen abgefragt.

    Der Scorewert wird alle drei Monate neu berechnet und besitzt einen Wert zwischen 0 % und 100 %. Je höher dieser Wert ausfällt, desto vertrauenswürdiger ist der Kunde.

    Das Ziel dieses Systems ist es, Kunden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen wollen oder können als solche für die Unternehmen erkennbar zu machen.

    Für den Kunden bedeutet eine schlechte Bewertung im Zweifel eine Einschränkung in der Geschäftsfähigkeit. Dies gilt insbesondere für den Abschluss von Krediten, wobei der Scorewert und etwaige Negativeinträge in der Schufa zwar nur ein Kriterium die Bank bei der Entscheidung über die Kreditvergabe sind. Gerade im Online-Massengeschäft findet aber nur eine oberflächliche Prüfung statt, bei der sich ein schlechter Scorewert als KO-Kriterium entpuppen kann.




    Folgen eines negativen Eintrags oder „Scores“: Aberkennung der Vertrauenswürdigkeit, Kündigung von Bankkonten und Verkomplizierung des Geschäftslebens

    Was genau bedeutet nun ein negativer Schufaeintrag für mich?

    Konsequenzen von Negativeinträgen:

    30.03.2021

    Wie bereits angedeutet kommt den Negativeinträgen neben dem Scoreverfahren eine besondere Bedeutung zu. Diese beeinflussen nicht nur die Scorewertberechnung. Wenn ein einziger bei der Schufa gemeldeter Eintrag negativ ist, wird die Schufa-Auskunft, die heutzutage zum Beispiel Vermieter vor dem Abschluss eines Mietvertrages verlangen, die Bezeichnung enthalten „Es liegen Informationen über Zahlungsstörungen vor“. Egal ob die Forderung noch so gering ist oder bereits gezahlt wurde und wie hoch der Scorewert nun genau ist – solange der Negativeintrag vorhanden ist, ist Ihre Schufa-Auskunft mit einem Makel behaftet. Der Abschluss des Mietvertrages für die neue Traumwohnung rückt dadurch oft in weite Ferne. Denn laut der Schufa Auskunft gelten Sie in den Augen des Vermieters als unzuverlässiger Zahler.

    Wird eine Person aufgrund von „Zahlungsstörungen“ als unzuverlässig ausgewiesen, wirkt sich das aber auch auf andere Lebensbereiche aus. So werden gegebenenfalls die Möglichkeiten des Kaufs auf Rechnung oder der Abschluss eines Handyvertrages erschwert.

    Im schlimmsten Fall kann es im Zuge eines Negativeintrages zu einer ad hoc Reaktion insbesondere von Banken kommen. Wenn Sie von einem Tag auf den anderen als Zahlungsunfähig oder Zahlungsunwillig gelten, ist zum Beispiel denkbar, dass die Bank Ihren Dispositionskredit kündigt oder sogar die Auszahlung eines bereits bewilligten Kredites verweigert.




    Rechtmäßigkeit eines negativen Eintrags: eigene Schritte und rechtliche Schritte

    Kann ich mich gegen einen negativen Eintrag wehren?

    Möglichkeiten bei Negativeinträgen bei der Schufa:

    30.03.2021

    Wenn negative Eintragungen in den Datenbanken der Schufa eine solche wirtschaftliche Zerstörungskraft für den einfachen Bürger besitzen, sollte sich dieser auch mit seinen Rechten vertraut machen.


    Was bringen private Auseinandersetzungen mit dem Unternehmen?

    Private Auseinandersetzung mit der Schufa:

    30.03.2021

    Es kann erst einmal der freundliche und kooperative Weg gesucht werden. Die Schufa bietet von sich aus die Möglichkeit an, falsche Eintragungen zu korrigieren oder Missverständnisse aufzuklären. Über die Eintragungsabfrage kann ein jeder seine Eintragungen einsehen und etwaige Fehler an die Schufa melden. Die Schufa wird dann durch ihre Partner die Eintragungen prüfen lassen. Dieses Vorgehen ist in jährlichen Abständen zu empfehlen und kann verhältnismäßig unkompliziert Klarheit und Abhilfe schaffen.

    Nach den Statuten der Schufa ist allerdings eine Löschung aus „Kulanz“ nicht möglich. Wenn ein negativer Eintrag einmal in der Welt ist, kann er nur vorzeitig beseitigt werden, wenn er gar nicht hätte eingetragen werden dürfen.

    Ob der Eintrag zu Recht erfolgt ist, kann häufig nur durch eine rechtlich fundierte Prüfung beurteilt werden. Die Schufa verlässt sich ausschließlich auf die Richtigkeit der Angaben ihrer Vertragspartner. Gerade die machen aber bei dem melden von Negativeinträgen durchaus Fehler.


    Wann sind rechtliche Schritt sinnvoll?

    Rechtliche Schritte gegen die Schufa:

    30.03.2021

    Viele unserer Mandanten haben leider die Erfahrung gemacht, dass sie bei handfesten Problemen mit der Schufa bzw. mit ihren Vertragspartnern selbst nicht wirklich weiterkommen. Obwohl längst nicht jeder Negativeintrag rechtens ist, werden Ihre Einwände oft nicht ernst genommen. An Telefonhotlines werden sie häufig mit dem Kommentar „Selbst Schuld!“ im Regen stehen gelassen. Schriftliche Einlassungen führen häufig dazu, dass Sie mit Textbauseinen abgespeist werden, die auf die grundsätzliche Zulässigkeit eines Scoringverfahrens hinweisen.

    Zu einer Korrektur von falschen Angaben ist die Schufa verpflichtet. Wenn ein Eintrag rechtswidrig bzw. falsch ist, ist es ihr gutes Recht diese Korrektur nötigenfalls vor Gericht durchzusetzen. Bestehen Unsicherheiten bezüglich dem richtigen Vorgehen, sollte der Kontakt zu einem spezialisierten Anwalt gesucht werden. Nur Anwälte in der Bundesrepublik haben sich ausreichend mit dem System Schufa auseinandergesetzt, um wirklich effektive und erfolgreiche Hilfe leisten zu können.


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